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Nachrichten

Breipohls Hof und Evangelische Bildungsstätte – Der diakonischen Identität auf der Spur


Das Seniorenzentrum Breipohls Hof ist im Juni 2013 eröffnet worden. 80 Bewohner und ca. 60  Mitarbeitende wagten also einen Neustart, bei dem auch die Chance genutzt werden sollte, gemeinsam zu überlegen, welche Formen und welchen Ausdruck unsere christliche Identität in der neuen Umgebung haben sollte. Bereits vor dem Einzug haben sich deshalb 10 Mitarbeitende in einer Arbeitsgruppe mit der Frage beschäftigt, ...

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Online-Kurs zum Thema Glauben


Viele Menschen haben nicht die Möglichkeit, sich innerhalb einer Gemeinde, im Freundeskreis oder in ihrem Arbeitsumfeld mit Fragen des Glaubens auseinander zu setzen. Außerdem werden Fragen des Glaubens zunehmend weniger in öffentlichen Räumen bewegt, sondern verschwinden in der Sphäre des Privaten und verschwinden auch dort häufig ganz aus der Auseinandersetzung ...

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Werkbuch erschienen:

'Glauben verstehen - diakonisch handeln' ...


... das war der Titel eines Qualifizierungskurses für alle Mitarbeitenden in den Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Es war beabsichtigt, auf allen Ebenen ein unternehmensweites Gespräch über die diakonische Identität zu beginnen und fortlaufend in Gang zu halten. Das gemeinsame Bemühen um die diakonische Identität wurde zum zentralen Bestandteil der Unternehmenskultur und soll es bleiben. Es stellt ein besonderes Qualitätsmerkmal der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal dar ...

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Im Prinzip familiär...

Familie als Konzept in der Geschichte von Diakonie, Pflege und sozialer Arbeit


Hier klicken -> pdf-Datei herunterladenWorkshop 1:
Von Bräuten, Hausmüttern
und ihren Kindern

Dieser Workshop stellt den Anfang einer Veranstaltungsreihe dar, die die Bedeutung von Familiensystemen und ihren Mitgliedern in der Professionalisierungsgeschichte von Pflege, Pädagogik und sozialer Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Beim ersten Workshop geht es um die Rolle von Frauen (Diakonissen oder Ehefrauen von Diakonen) in Einrichtungen Bethels. Neben fachlichen / fachwissenschaftlichen Beiträgen kommen vor allem Augenzeuginnen zu Wort. Auch Kinder von sog. Hauselternfamilien berichten von ihren besonderen Familien-Erfahrungen.

Herzliche Einladung!

  • Tagung am 9. Mai 2014
  • Haus Nazareth / Bethel, Nazarethweg 7

-> mehr Informationen im Flyer als [pdf]-Datei


Ev. Bildungsstätte - Epiphaniasseminar 2014


oder:

Diakonie 2022 - Der Zukunft in die Karten geschaut

In diesem Jahr nahm die Evangelische Bildungsstätte die Tradition des Epiphaniasseminars wieder auf, um am ersten Wochenende nach den Weihnachtsferien einen Fachtag durchzuführen. Dazu waren diesmal neben den Studierenden auch Mentorinnen und Mentoren sowie alle interessierten Gemeinschaftsmitglieder eingeladen. Ziel war es, sich gemeinsam mit den Dozentinnen und Dozenten der Bildungsstätte mit den Herausforderungen und Entwicklungen diakonischer Arbeitsfelder und damit mit der Zukunft des Berufsbildes von Diakonin und Diakon auseinander zu setzen.

Insgesamt 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren erscheinen. Um sich dem Thema möglichst wenig spekulativ, sondern an erkennbaren Trends orientiert, nähern zu können, wurden Referenten gewonnen, die direkt aus den Arbeitsfeldern kommend sichtbare gesellschaftliche, fachliche, politische und ökonomische Entwicklungslinien aufzeigten und diese auf das Jahr 2022 hin weiter entwickelten. mehr


Der Trailer zum Film!

Diakonin/ Diakon - Unser Tun redet _ unser Wort handelt!


Hier geht´s zum FILM!Weißt DU, was ein Diakon/ eine Diakonin ist?

Diakoninnen und Diakone, so ist im Film zu erfahren, übernehmen Aufgaben in allen sozialen Arbeitsfeldern, wie der Behinderten- oder Altenhilfe. Sie sind vornehmlich in kirchlichen, aber auch in staatlichen Einrichtungen tätig, sie leisten Basisarbeit und übernehmen Leitungsaufgaben, sie arbeiten im In- und Ausland. »Diakoninnen und Diakone geben Menschen, die ihr Leben nicht aus eigener Kraft eigenverantwortlich gestalten können, fachlich-qualifizierte Zuwendung. Das ist eine Arbeit, die nötig ist und Sinn stiftet«, so Axel Schulz. Als Diakon und Dozent kennt Axel Schulz sich bestens aus mit allen Aspekten der Ausbildung und den Berufsfeldern der Diakone. Deshalb hat er die Texte für den Film geschrieben, die von dem Bielefelder Schauspieler Benjamin Armbruster gesprochen werden. Jan Merlin Friedrich, für Kamera und Schnitt zuständig, ließ es sich dennoch nicht nehmen, an den Sätzen herumzufeilen. »Mit 21 Jahren bin ich in dem Alter der Bewerber und kann einschätzen, was bei jungen Menschen ankommt.«

Der komplette Film ist gegen Kostenbeitrag hier erhältlich.


Vortrag von Rainer Nußbicker anlässlich des Epiphanias-Seminars

Gerechtigkeit – aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen


Ein spannender Arbeitstitel, den ich im folgenden in drei, bzw. vier Schritten entfalten möchte:

1. Zu den Begriffen Gerechtigkeit, Behinderung, diakonische Hilfen für Menschen mit Behinderung

Gerechtigkeit und Gemeinschaft sind zwei untrennbar miteinander verbundene Begriffe, denn Gerechtigkeit kann ja nur hergestellt werden innerhalb eines Sozialsystems, dem man zugehört. Dabei können wir sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen einnehmen, vom kleinsten Sozialsystem – nehmen wir die Familie – bis zur weltweiten Betrachtung, die ich unter der Uno-Konvention noch erläutern werde.

Zugehörigkeit zu einer definierten Gemeinschaft ist also Voraussetzung für die Entscheidung und Bewertung dessen, was gerecht sein könnte, unabhängig vom persönlichen Empfinden dessen, was gerecht sei oder ungerecht (Ackermann/ Hartz IV). Dabei ist die Unterscheidung zwischen Gerechtigkeit und Gleichheit von besonderer Bedeutung. Mein Eindruck ist, dass allzu oft Gleichheit gemeint ist, wenn von Gerechtigkeit die Rede ist. (Über die Frage des Egalitarismus bzw. des Nonegalitarismus wäre ein weiteres Seminar anzusetzen.) Nach Johann Christoph Lichtenberg ist ‚Die beste Gleichheit, die der Mensch verlangen kann, der erträglichste Grad an Ungleichheit’. Ich soll sprechen über Menschen mit Behinderung, die sind gesetzlich definiert, ich komme später darauf zurück.

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Vortrag von Hans Schmidt anlässlich des Epiphanias-Seminars

Gerechtigkeit – was ist das? Eine ethische Provokation


1. Gerechtigkeit - ein vieldeutiger Begriff

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb vor kurzem in einem Artikel unter der Überschrift „Der deutsche Widerspruch“: „Längst gibt es eine Flut unterschiedlicher Gerechtigkeitsbegriffe: Generationengerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Zeitgerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit“. Und , so der Artikel weiter: „Je heftiger die Deutschen in den vergangenen Jahren über Verteilung stritten, desto mehr neue Kategorien (von Gerechtigkeit) wurden erfunden. Doch das hat - so die Schlussfolgerung - viele Deutsche zu Verlierern gemacht, denn nach irgendeinem Gerechtigkeitskriterium kommt fast jeder zu kurz: Rentner und Jugendliche, Arbeitslose und gut verdienende Steuerzahler, Kinderreiche und Kinderlose, Frauen und Männer. Müssten die meisten Menschen da nicht einfach glauben, - so die Frage - , es gehe immer ungerechter zu im Land?“

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